connexi - das Konferenzmagazin

Ausgaben 3-2019 und 4-2019

 

Ausgabe 4-2019

 

 

Sehr geehrte Leser,

 

Diabetes und Adipositas − diese beiden eng verbundenen Erkrankungen betreffen einen großen Teil der Bevölkerung in Deutschland. Oft bedingt das eine das andere, es gibt viele Überschneidungen sowohl in der Versorgung und Schulung der Patienten als auch in der Grundlagenforschung, Prävention und Behandlung. Nicht zufällig veranstalten DAG und DDG gemeinsame Tagungen, um Synergien zu nutzen.

 

In dieser connexi-Ausgabe zeigt der Beitrag von Nina Meyer, Stefan Kabisch und Andreas Pfeiffer, dass eine deutliche und nachhaltige Gewichtsabnahme bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern mit einer Remission des Diabetes einhergehen kann und dass man so auch in der Therapie „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“ kann.

 

Außerdem finden Sie in dieser Ausgabe spannende neue Aspekte zum Thema Bewegung und Energiebilanz. Diesem Thema widmen sich Christiane Graf und Franziska Büsing.

 

Jennifer Schmidt berichtet über Verfahren der Neuromodulation, die insbesondere bei stark übergewichtigen Patienten den Abnehmerfolg verbessern könnten – die Studien sind derzeit noch im Fluss.

 

Aber wie Sie als Hausärzte, Internisten und Diabetologen aus Ihrer täglichen Praxis wissen: Abnehmen kann bei entsprechender Motivation und Disziplin zwar gelingen, aber das damit erreichte Gewicht dauerhaft zu halten ist unendlich schwer. Deshalb reicht eine Lebensstilveränderung bei den meisten Patienten nicht aus, um den Diabetes erfolgreich zu behandeln. Ohne Medikamente geht es nur selten. Glücklicherweise hat sich in diesem Bereich in den letzten Jahren viel getan. Neue Antidiabetika können erstmals nachweislich nicht nur den Blutzucker senken, sondern tatsächlich die Lebenserwartung erhöhen. Insbesondere die SGLT2-Hemmer finden derzeit viel Aufmerksamkeit – die Beiträge von Thomas Danne und Gert Gabriëls beleuchten dies aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

 

Martin Holder berichtet über den seltenen neonatalen Diabetes und zeigt, dass eine frühzeitige Therapie die Stoffwechseleinstellung und das neurologische Outcome verbessern kann.

 

Arthur Grünerbel schließlich fokussiert das diabetische Fußsyndrom als eine immer noch sehr häufige Komplikation bei langjährigem Diabetes und signalisiert Handlungsbedarf in der Versorgung.

 

Mit dieser Gesamtschau verschiedenster Aspekte hoffen wir, Ihnen einige Anregungen für die Arbeit mit Ihren Patienten geben zu können.

 

Wir wünschen Ihnen eine spannende und interessante Lektüre!

 

Berlin, Mai 2019

 

 

 

DIABETES

ADIPOSITAS

Kongressberichte

 

Zur Gesamtausgabe

 

Aktuelle Themen:

 

 

Diabetologie in Deutschland 2019

Agieren ist mindestens genauso wichtig wie Reagieren

 

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Typ-1-Diabetes

Medikamentöse Add-on-Behandlung zusätzlich zu Insulin

Thomas Danne

 

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Neue Aufmerksamkeit für die Niere

Die Niere als Faktor der Diabetestherapie

Gert Gabriëls

 

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Typ-2-Diabetes bei Adipositas

Diabetesremission, (k)ein Hungerlohn

von Nina Marie Tosca Meyer, Stefan Kabisch und Andreas F. H. Pfeiffer

 

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Lebensstil und Adipositas

Neuromodulation bei Adipositas – eine Übersicht

von Jennifer Schmidt

 

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Lebensstil und Diabetesrisiko

Einfluss des Energieumsatzes auf den Glukosestoffwechsel

von Franziska Büsing

 

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Prävention und Behandlung

Die Bedeutung körperlicher Aktivität bei Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2

von Christine Graf

 

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Seltene Diabetesformen

Neonataler Diabetes – auch für das Erwachsenenalter relevant

Martin Holder

 

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Diabetisches Fußsyndrom

Typische Läsionen beim DFS und deren Vermeidung

Arthur Grünerbel

 

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Typ-1-Diabetes

Awareness-Kampagne soll zu neuen Tests ermutigen

 

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Biomarker

Neuer Marker gibt Einblicke in die Entstehung des Typ-2-Diabetes

 

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Ausgabe 3-2019

 

 

Sehr geehrte Leser,

 

Faszination Neurologie – das Fach erlebte in jüngster Vergangenheit enorme Innovationsschübe, die sich selbst optimistische Mediziner lange nicht vorstellen konnten, wie Prof. Dr. Helmuth­ Steinmetz­, Kongresspräsident der Arbeitstagung Neurointensivmedizin ANIM 2019 gesteht (s. Interview ab Seite 6). Neue effektive Therapien haben inzwischen schon vielen Patienten das Leben gerettet, die noch bis vor wenigen Jahren z. B. an einem Schlaganfall gestorben wären, oder die Lebensqualität von Patienten mit multipler Sklerose, Parkinson und anderen schwersten neurologischen Erkrankungen deutlich verbessert.

 

Innovative Wirkstoffe können Migräne­anfällen mittlerweile spezifisch vorbeugen. Seit gut einem Jahr ist die erste Gentherapie gegen spinale Muskelatrophie möglich. Wahrlich faszinierende Erfolge im Ergebnis translationaler, z. T. generationenübergreifender Forschung, die durch einen hohen Grad an Interdisziplinarität geprägt ist.

 

Aber die Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie entspricht nicht mehr den (interdisziplinären) Anforderungen dieses gewandelten Berufsbildes und „muss zukünftig dringend angepasst werden, damit wir für die Praxis besser vorbereitet sind“, mahnt die Nachwuchsorganisation Junge Neurologen (JuNo) an: Was jetzt dingend zu tun ist: „Das Pflichtjahr nur in der Psychiatrie muss abgeschafft und wahlweise durch weitere Fächer wie Innere Medizin, Anästhesiologie, Notfallmedizin, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Allgemeinmedizin oder Neuropathologie ersetzt werden“, so der Appell einer Petition, die dem Präsidenten der BÄK und Verantwortlichen für die Musterweiterbildungsordnung (MWBO), Prof. Dr. Frank U. Montgomery, überreicht wurde.

Das Fach, so konstatierte Professor Dr. Geron R. Fink, bis Ende 2018 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), im Rahmen einer Pressekonferenz der Neurowoche 2018 in Berlin, „hat das Potenzial, bisher unheilbare, schwere chronische, persönlichkeitsverändernde, altersbedingte ,Volkskrankheiten' und tausende seltene Erkrankungen zu erforschen, aufzuhalten und in immer mehr Fällen auch zu heilen”. Was könnte attraktiver sein für einen jungen Mediziner?

 

Möge die Neustrukturierung der Ausbildung mit entscheidenden Vorteilen für unser aller Wohl recht bald gelingen, damit zukünftige Neurologen mit besseren akutmedizinischen, differenzialtherapeutischen und neuroradiologischen Fähigkeiten die wachsenden Anforderungen in der neurologischen Versorgung immer älter werdender Menschen erfüllen können.

 

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre dieser­ connexi-Ausgabe, die viele interdisziplinäre Aspekte berührt.

 

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

 

Berlin, Mai 2019

 

 

 

NEUROLOGIE

NEUROINTENSIVMEDIZIN

Kongressberichte

 

Zur Gesamtausgabe

 

Aktuelle Themen:

 

 

Interview mit Professor Dr. Helmuth Steinmetz

„Die Notfallmedizin ist ein zunehmend akut werdendes Generalthema“

 

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Schwindel in der Notaufnahme

Häufige Diagnosen und Fehldiagnosen

von Georg Royl

 

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MECHANISCHE Herzklappen und INTRAKRANIELLE Blutung

Empfehlungen zur Therapie

Karl Georg Häusler und Joji B. Kuramatsu

 

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NOAK-assoziierte Blutung

Prothrombinkomplex-Konzentrate senken nicht das Nachblutungsrisiko

Hagen Huttner und Stefan Gerner

 

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Vaskuläre Neurologie

Update Schlaganfall im Kindesalter

Maja Steinlin

 

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Parkinson-Syndrom

Tränenflüssigkeit als neue Quelle für Biomarker?

von Matthias Börger, Göttingen

 

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Medizinisches Cannabis für Kinder?

Therapieoption bei neuropsychiatrischen Erkrankungen

Symposiumsbericht Canopy Growth GmbH

 

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© Dr. Sebastian Schulz 2016

 
 

Neue Therapieoption

Spezifische Migräne-Prophylaxe als Quartalsdosis verfügbar

NEWS

 

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The Story Behind

Nerv auf Abwegen

Michael Kaplan

 

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Phase-1-2a-Studie publiziert

Anlass zur Hoffnung auf kausale Chorea Huntington-Therapie

 

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