Prävention und Transplantation

Prognose der nephrologischen Patienten verbessern Die weltweit rasante Zunahme an chronischen Nierenerkrankungen ist eine ernste Herausforderung für die Gesundheitssysteme, der man nur durch weitere Anstrengungen in der Prävention begegnen kann. Damit diese präventiven Maßnahmen jedoch rechtzeitig zum Einsatz kommen, müssen Nierenerkrankungen in Zukunft noch früher erkannt werden. Chronische Nierenerkrankungen sind jedoch tückisch, sie beginnen schleichend und verlaufen schmerzarm, und so werden sie von den Betroffenen (und auch von deren Ärzten) in zu vielen Fällen erst dann als bedrohliche Erkrankung erkannt, wenn bereits ein beträchtlicher Anteil der Nierenfunktion unwiederbringlich verloren ist.   Nach einer Erhebung des Robert Koch-Instituts weisen ca. zwei Millionen Menschen in Deutschland eine chronische Nierenerkrankung auf. Eine im Januar im Deutschen Ärzteblatt erschienene Studie wertete nephrologische Daten aus der bundesweiten „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland 2008–2011 (DEGS1)“ aus. Das Stichproben-Design der Studie war so gewählt, dass für den Altersbereich von 18–79 Jahren eine repräsentative Aussage für die gesamte Wohnbevölkerung Deutschlands getroffen werden konnte. Die aus DEGS1 ermittelten Schätzungen zur Prävalenz von Nierenfunktions­störungen sagen aus, dass in Deutschland im Jahr 2011 1,53 Millionen Menschen im Alter von 18–79 Jahren eine glomeruläre Filtrationsrate (eGFR)
 

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Stand: 1. Mai 2020
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